Erfolgreiche Recruitingkampagne für Notfallbereiche

Im Rahmen der monatlichen Gewerkschaftssitzung wurde (6.7.2017) die Bilanz der kürzlich beendeten Ausschreibung für die notleidenden Bereiche Anästhesie und Intensivmedizin, Gynäkologie, Pädiatrie, Notfallmedizin und Unfallchirurgie vorgestellt.

Die Ausschreibung zur Rangordnungen (mit und ohne Zweisprachigkeitsnachweis) für die vier Fachbereiche Anästhesie und Intensivmedizin, Gynäkologie, Pädiatrie, Notfallmedizin und Unfallchirurgie endete erfolgreich. Bewerbungsfrist war der 30. Juni 2017. Insgesamt sind 134 Bewerbungen eingegangen (Notfallmedizin und Unfallchirurgie 44, Pädiatrie 16, Gynäkologie 29, Anästhesie und Intensivmedizin 45). Aktuell läuft nun die Überprüfung der Voraussetzungen. „Ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden“, so Generaldirektor Thomas Schael. „Es zeigt, dass die intensive Anwerbungskampagne wirkt und wir ein durchaus attraktiver Arbeitgeber sind. Mein Dank geht an die Personalämter, die in den letzten Monaten wirklich viel geleistet haben.“

Um den notleidenden Bereichen noch weiter entgegenzukommen soll den BewerberInnen auch sofort eine Anstellung angeboten werden. Durch die Notverordnung des Landeshauptmanns in den betroffenen Bereichen ist dies möglich. Die BewerberInnen werden deshalb von der Personalabteilung in diesen Tagen angerufen und erhalten auch ein Schreiben des Generaldirektors, der ihnen eine sofortige Anstellung anbietet. Der formale Weg der Rangordnungen geht dennoch weiter: bei bestandener Prüfung kann ein Vertrag für bis zu drei Jahre angeboten werden. Die Kommissionen dafür werden im Dringlichkeitsmodus einberufen. Die Gespräche sollen bis Ende August stattfinden, in Gynäkologie und Pädiatrie noch im Juli.

Für den Fachbereich Pädiatrie wird nächste Woche nochmal eine Ausschreibung für einen Zeitraum von 30 Tagen veröffentlicht. Für die Bereiche OP-Pflege und Pädiatrie wird außerdem Anfang August ein Ausbildungswettbewerb (corso concorso) ausgeschrieben.

Die Betriebsleitung erhofft sich eine ähnlich positive Resonanz bei den aktuell offenen Rangordnungen mit und ohne Zweisprachigkeitsnachweis in sechs weiteren Fachbereichen (bis 22. September 2017): Dermatologie, Orthopädie, Augenheilkunde, HNO, Neurologie und Innere Medizin.

Zudem wurden die Gewerkschaften über die Maßnahmen zur Förderung der Zweisprachigkeit informiert. Ein entsprechendes Rundschreiben mit den Details geht in den nächsten Tagen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

SABES

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